Begriffe ‘A’
Die Abrufphase wird in der Lebensversicherung auch Dispositionsphase genannt und kann zwischen der Versicherungsgesellschaft und Versicherten vereinbart werden. Dabei kann die Auszahlung der so genannten erreichten Erlebensfalleistung zu einem selbst gewählten Zeitpunkt über eine bestimmte Zeitspanne erfolgen.
Der Versicherte kommt dabei in den Genuss, bei Vertragsabschluss nicht schon entscheiden zu ...
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Eine Anfechtung der abgeschlossenen Lebensversicherung durch die Versicherungsgesellschaft ist in bestimmten Fällen möglich. In den meisten Fällen geschieht dies, wenn der Versicherte eine arglistige Täuschung begangen hat - zum Beispiel verschwiegen hat, dass er an einer chronischen Krankheit leidet. Als zweiter Grund für eine Anfechtung gilt ein Irrtum.
Wenn schon ...
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Bei Arzneimitteln handelt es sich laut Definition um Medikamente, die dazu dienen, Krankenheiten zu behandeln oder zu diagnostizieren. In der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung erfolgt die Erstattung von Arzneimittelkosten auf unterschiedliche Weise. Die GKV unterscheidet zwischen Arzneimitteln mit Zuzahlung und solchen, die nicht erstattungsfähig sind.
Die nicht erstattungsfähigen Medikamente wurden ...
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Bei einer Aussteuerung handelt es sich um die Überleitung eines arbeitsunfähigen Versicherten, der über eine längere Zeit Krankentagegeld bezogen hat. Sobald ein Versicherter über einen bestimmten Zeitraum hinweg arbeitsunfähig ist, wird von einer Erwerbsminderung gesprochen. Das Krankentagegeld zahlt dann nicht mehr die Krankenversicherung des Versicherungsnehmers sondern er wird an die ...
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Bei der Auslandsreisekrankenversicherung handelt es sich um eine private Zusatzversicherung. Sie ist eine Ergänzung sowohl des gesetzlichen als auch allgemeinen Krankenversicherungsschutzes bei Reisen ins Ausland. Die Auslandsreisekrankenversicherung übernimmt die Kosten einer ärztlichen Behandlung, den Kranken-Rücktransport oder auch die Überführung des Leichnams.
Der zusätzliche Versicherungsschutz tritt sofort nach Abschluss der privaten ...
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Beim Äquivalenzprinzip handelt es sich um ein Individualversicherungsprinzip. Es ist die Basis zur Beitragsberechnung bei den privaten Krankenversicherungen. Im Rahmen dieses Prinzips wird für jeden Versicherten entsprechend seinem Gesundheitszustand und damit verbundenen Risiko der zu zahlende Versicherungsbeitrag festgelegt.
Die Höhe des Beitrags ist abhängig vom Gesundheitszustand, Eintrittsalter, Geschlecht und Art ...
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Die Privathaftpflicht-, Haus- und Grundbesitzversicherung schließt Haftpflichtansprüche für Sachschäden ein, die erst langsam durch Einwirkung der Umwelt entstehen. Dazu zählen Gase, Temperatur, Feuchtigkeit und Dämpfe, die als sogenannte Allmählichkeitsschäden bezeichnet werden.
Bei Feststellung beispielsweise eines Feuchtigkeitsschadens am Gebäude schickt die Versicherungsgesellschaft einen Sachverständigen. Dieser prüft den Schaden und erstellt den Schadensbericht ...
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Der Annahmezwang nach § 5 (3) PflVersG gilt für alle Zweiräder, PKW und Kombis mit einer maximalen Nutzlast von einer Tonne. Ein Antrag zur Haftpflichtversicherung tritt in Kraft, sobald die Versicherungsgesellschaft nicht innerhalb eines Zeitraums von zwei Wochen diesen ablehnt. Bei Taxen, Personenmietwagen und Selbstfahrermietfahrzeugen greift der Annahmezwang nicht. Es ...
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Die Anpassungsversicherung ist eine dynamische Lebensversicherung, bei der die Versicherungsgesellschaft jedes Jahr sowohl die Leistungen als auch die zu zahlenden Versicherungsbeiträge anpasst. Dabei richtet sich die Anpassung an den Höchstbeitrag der gesetzlichen Rentenversicherung oder festen prozentualen Sätzen.
Der Versicherte profitiert bei einer dynamischen Lebensversicherung von verbesserten Leistungen, die er durch ...
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Bei einer Aufschubzeit handelt es sich um den Zeitraum, in dem eine abgeschlossene Lebensversicherung formell in Kraft tritt und die Rentenzahlungen beginnen. Eine Rentenzahlung erfolgt jedoch nur, wenn mit der Versicherung per Vertrag eine so genannte Verrentung der Lebensversicherung vereinbart wurde.
Im Rahmen der Aufschubzeit besteht für den Versicherungsnehmer die ...
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Bei einer Abtretung werden Ansprüche eines Versicherungsvertrages an eine dritte Person übertragen. Dabei ist der Versicherungsnehmer dazu verpflichtet, die anfallenden Beiträge der abgeschlossenen Versicherung weiter zu zahlen. Die Versicherungsgesellschaft muss über eine Abtretung durch den Versicherungsnehmer sofort in Kenntnis gesetzt werden und zwar in schriftlicher Form.
Im Normalfall wird eine ...
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Bei einem Außergerichtlichen Verfahren handelt es sich um internes Verfahren bei einer Behörde, bevor eine rechtliche Streitigkeit vor Verwaltungsgerichten, Finanzgerichten oder Sozialgerichten ausgefochten wird.
Das Außergerichtliche Verfahren ist gesetzlich vorgeschrieben. Dabei müssen bestimmte Fristen zum Widerspruch bzw. zur Einklageerhebung eingehalten werden. Eine Rechtschutzversicherung kann beim Außergerichtlichen Verfahren ihre Kosten durch ...
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Die Allgemeinen Versicherungsbedingungen sind die festgelegten Regeln und Vorschriften eines Versicherungsvertrages, die im sogenannten „Kleingedruckten“ stehen und der Versicherte zu beachten hat. Darin stehen sowohl die Rechte als auch Pflichten der Versicherungsgesellschaft und des Kunden.
In den AVB sind unter anderem Klauseln enthalten wie man sich zu verhalten hat, wenn ...
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Bei einer Ausbildungsversicherung handelt es sich um eine kapitalbildende Lebensversicherung, welche für einen angehenden Auszubildenden abgeschlossen werden kann und die der finanziellen Absicherung dient.
Die Beiträge zur Ausbildungsversicherung zahlen meist die Eltern, entweder die Mutter oder der Vater. Sollte der Beitragszahler vor Ablauf der Versicherung sein Leben verlieren, so läuft diese ...
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Die Anzeigepflicht zählt zu den Obliegenheiten, also Pflichten, eines Versicherungsnehmers. Wenn ein Versicherungsvertrag abgeschlossen wird, dann muss der Versicherte die Anzeigepflicht erfüllen indem er der Versicherungsgesellschaft sowohl über die Art als auch den Umfang des zu versichernden Risikos eingehend in Kenntnis setzt.
Die Art und der Umfang des Risikos sollten der ...
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Der Versicherte ist an seinen Versicherungsantrag gebunden, solange die Annahmefrist noch nicht abgelaufen ist. Wie lange die Annahme- und Bindefrist dauert, dies kann der Versicherungsnehmer in seinem Antragsformular nachlesen.
Im Rahmen der dort stehenden Frist kann die Versicherungsgesellschaft eine Risikoprüfung durchführen. Diese Zeit kann das Versicherungsunternehmen komplett ausnutzen und muss dem ...
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Die Ablaufleistung ist die Geldsumme, welche eine Versicherungsgesellschaft dem Versicherten nach Vertragsende auf sein Konto überweist. Dabei besteht die Ablaufleistung aus dem garantierten und nicht garantierten Teil, die der Versicherte am Ende der Vertragslaufzeit erhält.
Der garantierte Teil ist vertraglich vereinbart worden während es sich bei dem nicht garantierten Teil um ...
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Bei einem Altenteiler handelt es sich um eine Person, die zu einem Großteil seines Lebensunterhaltes mit Geld- und Natural-Leistungen von einem (früher zu seinem Eigentum zählenden) Betrieb der Land- oder Forstwirtschaft bestreitet.
Der Wohnsitz des Alternteilers ist nicht entscheidend für die Mitversicherung, weil dieser sich in den meisten Fällen nicht in ...
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Bei der AVAD handelt es sich um die "Auskunftsstelle über Versicherungs-Bausparkassenaußendienst und Versicherungsmakler in Deutschland e.V." (AVAD). Die AVAD ist eine Selbsthilfe-Einrichtung, die das Ziel verfolgt, ausschließlich vertrauensvolle Personen in der Versicherungsbranche beschäftigt zu sehen.
Die Selbsthilfe-Einrichtung wird von den Versicherungen getragen und sammelt Informationen über die Außendienstmitarbeiter der Versicherungsgesellschaften. Diese ...
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Unter Altersrenten vesteht man die
Regelaltersrente,
Altersrente für Frauen,
Altersrente aufgrund bestehender Arbeitslosigkeit bzw. Altersteilzeit,
Altersrenten für Schwerbehinderte und
Altersrenten für Versicherte, die schon lange Jahre versichert sind.
Es besteht bei der Altersrente sowohl ein Anspruch auf eine Vollrente als auch eine Teilrente.
Die Renten werden der jeweiligen wirtschaftlichen Entwicklung angepasst. Diese Anpassung erfolgt alljährlich zum 01.07.2008 ...
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Das Finanzamt überprüft die Bezüge und die betriebliche Versorgungszusage des Geschäftsführers einer Versicherungsgesellschaft oder eines Unternehmens in Bezug auf seine Angemessenheit.
Diese Überprüfung ist in zwei Stufen gegliedert und zwar werden dabei erstens die Versorgungszusage und zweitens die gesamten Bezüge eingehend geprüft. Sollte ein Teil der Pensionszulage als unangemessen eingestuft werden, ...
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Die Assistance ist eine besondere Form der Versicherungsleistung, die nicht im ersten Moment die Kostenerstattung im Blick hat, sondern dem Versicherten sofort helfend zur Seite steht.
Dabei hilft die Assistance der versicherten Person in einer Notlage und bedeutet eine Hilfe ohne große Bürokratie, weltweit und rund um die Uhr, sogar an ...
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Die Alterungsrückstellung ist Teil des neuen Versicherungsrechts, welches die Privaten Krankenversicherungen (PKV) zu befolgen haben.
Nach diesem Versicherungsrecht müssen sie 80 Prozent der freien Zinsaufschläge der Alterungsrückstellung einsetzen, um die Beitragszahler die in Rente gehen bei ihren Beiträgen zu entlasten.
Jedoch dürfen die PKV maximal 2,5 Prozent der aufgebauten Altersrückstellungen zur ...
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Bei einer Abkürzungsversicherung handelt es sich um eine Lebensversicherung (LV), deren Abschluss auf ein hohes Rentenalter (wie zum Beispiel 80 Jahre) erfolgt, wodurch der Versicherungsnehmer nur geringe Beiträge an die Versicherungsgesellschaft zu zahlen hat.
Die niedrigen Beiträge ergeben sich aus der langen Laufzeit der Lebensversicherung. Die erzielten Überschüsse der LV werden ...
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Bei einem Abandon handelt es sich um eine Berechtigung, in deren Rahmen ein Transportversicherer sich von jeder weiteren Verbindlichkeit befreit, indem er die komplette vereinbarte Versicherungssumme auf einmal bezahlt.
Das Versicherungsunternehmen hat nach Abgabe der Erklärung mit dem Versicherungsnehmer so zu verfahren, als sei tatsächlich ein Totalschaden verursacht worden.
Ein solches Abandon ...
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Bei einem Auszahlplan handelt es sich um einen Entnahmeplan, in dessen Rahmen ein Anleger aus seinem angesparten Kapitalvermögen bzw. Investmentvermögen in regelmäßigen Zeitabständen entsprechende Zahlungen erhält.
Die Finanzierung der Zahlungen erfolgt, indem Anteile des Investmentvermögens verkauft werden. Bei der Auszahlung kann der Anleger entscheiden, ob er bei den Zahlungen nur das ...
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Bei einer Anpassungsversicherung handelt es sich um eine dynamische Lebensversicherung, bei der sowohl die Versicherungsbeiträge als auch die Versicherungssumme in regelmäßigen Zeitabständen angehoben werden.
Die Anhebung des Höchstbeitrags der gesetzlichen Rentenversicherung dient bei der Erhöhung der Beiträge sowie Versicherungssumme als Vorgabe. Je nach Versicherungsunternehmen erfolgen die Anhebungen auch zu festen Prozentsätzen.
Ein ...
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