Begriffe ‘B’
Eine private Baufinanzierung ist eine Finanzierung für eine zu Wohnzwecken genutzten Immobilie, wie zum Beispiel ein Einfamilienhaus oder eine Eigentumswohnung. Hier wird auch zwischen dem Eigennutzer und Kapitalanleger unterschieden. Diese auch so genannte Immobilienfinanzierung wird hauptsächlich von Banken und Bausparkassen vertrieben. Für die Genehmigung von Darlehensverträgen werden normalerweise Sicherheiten wie ...
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Die Bauherrenhaftpflicht bewahrt den Bauherren vor finanziellen Eskapaden, die durch Schäden Dritter entstehen. Der Bauherr hat die Pflicht die Baustelle so zu schützen, dass sich niemand verletzt. Sofern doch ein Personenschaden entstehen, kann der Verletzte den Bauherren mit seinem vollen Privat-Vermögen belangen.
Die Bauherrenhaftpflicht schützt den Bauherren und übernimmt die Forderung. ...
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Wenn Gegenstände des Hausrats einer Wohnung oder Hauses in einem Bankschließfach aufbewahrt werden, dann sind diese durch die Bank entsprechend abgesichert. Bei den Hausratgegenständen kann es sich etwa um Wertpapiere, Edelsteine, Schmuck oder Geld handeln. Die Bank versichert die im Bankschließfach liegenden Gegenstände jedoch meist nur bis zu einem bestimmten ...
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Die Billingsklausel weist darauf hin, dass eine Abweichung vom Versicherungsantrag auftreten darf. Dies gilt im Speziellen aber nur, wenn im Versicherungsschein die Abweichung genau erklärt ist. Ebenso sollte eine Aufklärung zur Widerspruchsfrist verankert sein.
In einem Zeitraum von einem Monat nachdem der Versicherungsschein eingetroffen ist, ist es dem Versicherten erlaubt, ...
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Bei einer Betriebskrankenkasse (BKK) handelt es sich um Träger der gesetzlichen Krankenversicherung, deren Gründung vorwiegend von Firmen oder zusammengeschlossenen Unternehmen erfolgt.
Die BKK sind größtenteils nur für die Mitarbeiter der Unternehmen gedacht.
Seit einigen Jahren stehen die Betriebskrankenkassen auch Menschen offen, die nicht in der jeweiligen Branche oder im jeweiligen ...
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Die Beamten genießen aufgrund ihres Status als Staatsdiener besondere finanzielle Privilegien, über die ein normaler Angestellter nicht verfügt. Im Gegenzug verzichten Beamte aber auf bestimmte Arbeitnehmerrechte, wie etwa das Recht zu streiken. Der Staat zahlt seinen Beamten eine finanzielle Gesundheitsbeihilfe zur Krankenversicherung, indem 50 Prozent der Gesundheitskosten getragen werden. Die ...
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Die Bauartklasse ist der zentrale Kern, womit eine Versicherungsgesellschaft die Kalkulation eines Feuerrisikos errechnet. Es existieren 5 Bauartklassen, wobei es besonders ins Gewicht fällt, wie das Dach und die Außenwände gebaut wurden. Die Beheizung und weitere Nutzung des Gebäudes spielt bei der Berechnung des Feuerrisikos hingegen keine Rolle.
Je ...
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Jeder Versicherte kann sich von der Versicherungspflicht befreien lassen. Der entsprechende Antrag muss bei der Krankenkasse gestellt werden. Die Antragsstellung muss in einem Zeitraum von drei Monaten erfolgen, nachdem die Versicherungspflicht bei der Krankenkasse begonnen hat. Wenn die Befreiung von der Versicherungspflicht erteilt worden ist, gilt diese dauerhaft.
Die Befreiung ...
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Bei der Beihilfe handelt es sich um ein selbstständiges Krankenfürsorgesystem für Beamte, welches als Ergänzung der Eigenvorsorge eingeführt wurde. Innerhalb der Fürsorgepflicht übernimmt der Dienstherr (Bundesbehörde, Landesbehörde oder Kommunalbehörde) einen Teil der Krankheitskosten. Wie hoch die Beihilfe ausfällt hängt vom Bundesland ab. Der Beamte als Person spielt dabei ebenso eine ...
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Bei einem Belegarzt handelt es sich um einen Arzt, der nicht nur die Einrichtungen eines Krankenhauses nutzt, sondern dort auch Betten für seine Patienten mietet. Dabei hat er das Recht, eine stationäre Behandlung an seinen Patienten durchzuführen und die technische Ausstattung des Krankenhauses dafür in Anspruch zu nehmen.
Bezahlt werden ...
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Eine Wohnung oder ein Haus muss nicht immer lichterloh Feuer gefangen haben, um als Brand zu gelten. Denn ein Brand kann durch die unterschiedlichsten Dinge ausgelöst werden. In der Versicherungsbranche wird ein Brand bzw. Feuer mit dem § 4 Nr. 1 VHB 2001 genau beschrieben:
Ein Feuer ist ein Verbrennungsvorgang ...
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Bei einem Blitzschlag handelt es sich um ein Ereignis, bei dem ein Blitz in Gegenstände eingeschlagen und einen Feuerschaden verursacht hat. Dieser Feuerschaden gilt bei der Versicherungsgesellschaft als Brandschaden und wird dementsprechend durch die abgeschlossene Hausratversicherung des Versicherten ersetzt.
Der Versicherungsschutz deckt ebenfalls den "kalten Schlag" ab, welcher Trümmer- und ...
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Bei Berechtigten Insassen handelt es sich um Personen, die in einem rechtsschutzversicherten Fahrzeug sitzen und dabei den gleichen Versicherungsschutz haben wie der Eigentümer des Autos. Der Eigentümer bzw. Besitzer des Fahrzeugs ist Versicherungsnehmer und muss ebenfalls ein berechtigter Insasse (zum Beispiel kein Komplize bei einem Autodiebstahl) sein.
Sollte es während ...
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Der Versicherte kann seine abgeschlossene Lebensversicherung beleihen und nimmt damit ein Policendarlehen in Anspruch. Im Vergleich zu einem Bankkredit ist eine Beleihung sogar kostengünstiger, denn die Zinsen belaufen sich meist auf weniger als sieben Prozent. Die Versicherungsgesellschaften zahlen im Regelfall ein Policendarlehen an den Versicherten, welches der aktuellen Höhe des ...
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Das Beweisverfahren wird in den meisten Fällen mit dem Ziel eingesetzt herauszufinden, welche Ursache für einen Schaden verantwortlich ist. Dies erfolgt im Rahmen eines gerichtlichen Verfahrens. Zum Beispiel wenn es aufgrund von Bauarbeiten am Haus des Nachbarn oder am eigenen Wohngebäude zu Schäden gekommen ist. In diesem Fall leitet die ...
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Der Versicherungsnehmer einer Lebensversicherung bestimmt durch eine Willenserklärung, welche Person der Begünstigte ist und die vereinbarte Versicherungssumme bei Ablauf oder Tod des Versicherten erhält.
Der Begünstigte wird auch Bezugsberechtigter bezeichnet. Sollte kein Bezugsrecht für eine dritte Person festgelegt worden sein, so bleibt der Versicherungsnehmer selbst der Begünstigte seiner abgeschlossenen Lebensversicherung. Stirbt ...
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Sollte ein Versicherter im Rahmen eines Bußgeldverfahrens zur Kasse gebeten werden, hat er bei der Rechtsschutzversicherung einen Versicherungsschutz im Rahmen des Ordnungswidrigkeitenrechtsschutzes.
Ein Großteil der Bußgeldverfahren erfolgt bei Verstößen gegen das geltende Verkehrsrecht. Jedoch wird das Verfahren auch bei anderen Rechtsverstößen eingeleitet, wenn etwa gegen die Schulpflicht, Lärmverordnung oder Umweltvorschriften verstoßen ...
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Die Berufsänderung ist eine Pflichtangabe in der privaten Unfallversicherung und muss der Versicherungsgesellschaft unverzüglich mitgeteilt werden. Der Pflichtwehrdienst, der Zivildienst und die Teilnahme an Militärübungen ist von der Anzeigepflicht ausgenommen.
Sollte der Versicherte das Opfer eines Unfalls werden und der Versicherung vorher nicht die Berufsänderung mitgeteilt haben, so besteht seitens ...
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Die Bewegungs- und Schutzkosten kommen zustande, wenn ein Schadensfall entsteht. Zum Beispiel, wenn das Wohnzimmer renoviert wird und dafür die Inneneinrichtung eine Zeit ausgelagert, also bewegt werden muss.
Diese Kosten sind in der Hausratversicherung sowie Wohngebäudeversicherung abgedeckt. Die Versicherungsgesellschaft trägt dann die gesamten Kosten für den Transport und die Einlagerung der ...
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Die Beiträge der privaten Krankenversicherung richten sich nach dem Alter, Geschlecht, Versicherungseintritt, Gesundheitszustand, vorherigen Erkrankungen und dem Umfang der Versicherungsleistungen.
Dabei kann der Versicherungsnehmer seine PKV nach seinen eigenen Wünschen bedarfsgerecht zusammenstellen. Im Rahmen des Vertrages zwischen der PKV und dem Versicherten kann der monatlich zu zahlende Beitrag reduziert werden, indem ...
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Bei der jährlichen Beitragsberechnung der Krankenversicherungen werden aktuelle Statistiken bezüglich der Entwicklung der Gesundheitskosten und der im Alter zu erwartenden Gesundheitsleistungen als Basis für die Kalkulation genommen.
Aufgrund steigender Heilbehandlungskosten oder der verstärkten Beanspruchung medizinischer Leistungen können sich die Leistungsausgaben einer Versicherungsgesellschaft ändern. Daher erfolgt jedes Jahr ein Vergleich der kalkulierten ...
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Bei einer Beitragsfreistellung handelt es sich um eine Vereinbarung zwischen der Versicherungsgesellschaft und den Versicherten.
Diese Vereinbarung wird beschlossen, wenn der Versicherte nicht mehr in der Lage ist, die Beiträge zu bezahlen. Die Beitragsfreistellung erfolgt jedoch nur, wenn keine Unterschreitung der Mindestversicherungssumme zu erwarten ist. Der Versicherte muss jedoch dabei in ...
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Bei einer Beitragsrückgewähr handelt es sich um eine Form der Todesfall-Leistung in der privaten Rentenversicherung. Die Vereinbarung einer solchen Rückgewähr wird beschlossen, sollte der Versicherungsnehmer schon vor der ersten Rentenzahlung sein Leben verlieren.
Zwischen dem Versicherten und der Versicherungsgesellschaft kann auch eine Absicherung für die Hinterbliebenen vereinbart werden, indem diese dann ...
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Bei einer Beitragsverrechnung handelt es sich um eine Form der Gewinnverwendung, in deren Rahmen es zur Verrechnung der aktuellen Gewinnanteile mit den Beiträgen kommt.
Der Versicherte erhält dadurch keinen höheren Versicherungsschutz, profitiert jedoch finanziell von der Beitragsverrechnung. Die Beiträge sinken rapide und können durchaus um die Hälfte niedriger sein als der ...
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Bei einem Beitragsdepot handelt es sich um einen Teil der Kapitalversicherung, in das der Versicherte durch Vorauszahlung der Versicherungsprämien sein Geld einzahlt. Das Guthaben im Depot wird verzinst und die Abbuchung der Prämie erfolgt jeweils vom Beitragsdepot.
Der Maximalbetrag, der sich im Depot befinden darf, ist begrenzt und entspricht der Gesamtsumme ...
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